60. Internationales Sachsenring-Radrennen
Knackige 0 °C aber Sonne erwarteten uns am Karsamstag in Hohenstein-Ernstthal auf der Traditionsrennstrecke. Das „Warmfahren“ auf der Runde hatte den Namen eigentlich nicht verdient, da es die mit steilen Abfahrten gespickte Schleife auf Grund des stechenden Fahrtwindes an diesem Tag nicht zuließ sich ordnungsgemäß zu erwärmen. Der Vorzug des Vorheizens auf der Rolle, wie kurzer Hand von uns praktiziert, liegt also auf der Hand.

Nach neidischen Blicken des Mitfavoriten Zoltan auf die unter dem Pavillon aufsteigenden Schweißnebelschwaden war alles für den scharfen Start auf eine Distanz von 15 Runden a 3.8 km angerichtet. Von Beginn an wurde durch die Favoriten vom Bürstner-Dümo Cycling Team und RK Endspurt 09 attackiert. Für den Rest des Feldes bedeutete dies Ausscheidungsfahren und möglichst lange den Rhythmuswechseln widerstehen. Die aktuelle auf Ausdauer ausgerichtete Form aus dem Grundlagentraining heraus lies es bei den Easy-Tourern nur bedingt zu, auf die Tempoverschärfungen der Konkurrenz zu reagieren. Zum weiteren Formaufbau sind diese Belastungen aber genau das richtige. Am wenigsten Probleme mit den Gegebenheiten hatte der Yeti Mathias, dessen neuer Gesichtsschmuck offenbar für eine 5 Grad höhere Körperkerntemperatur sorgt. Bergmenschen sind eben an die extremen Bedingungen angepasst. Alles in allem reichte es am Ende bei Mathias zu einem ordentlichen 19. Platz im Hauptfeld. Den Sieg machten die anfangs erwähnten Favoriten nachdem sie sich in der 9. Runde vom Feld lösen konnten unter sich aus. Der Rest der angetretenen Peitzer sammelte wertvolle Rennkilometer und wird in den nächsten Wettkämpfen davon profitieren können.       zurück