Rennwochenende in Klöden und Berlin

Am Samstag ging es für vier Easy-Tourer nach Klöden in Sachsen-Anhalt. Bei wärmstem Frühlingswetter sollte das Rennen nichts für Leute mit Windallergie werden. Allerdings leiden wohl recht viel Renner an dieser Krankheit, was dann aber doch nicht für eine Sportbefreiung reicht.
So musste man also 15 flache Runden, inclusive schmaler Feldstraße mit ordentlich selektivem Kantenwind, zurücklegen. Da waren Positionskämpfe im Hauptfeld vorprogra...mmiert. Am Ende fanden sich Hartmut und Mathias in der zweiten großen Gruppe des Tages wieder und landeten nach 72km auf den Plätzen 36 und 37. Eric und Andreas fuhren weiter hinten ihr Rennen zu Ende.  Wohl wissend, dass am Sonntag noch ein weiteres hartes Rennen wartete. Vom Ergebnis her habe man sich mehr erhofft, was mit mehr Renngeschick in gewissen Situationen auch möglich gewesen wäre.
Als Sieger kam Marek Bosiniatzki vom RSV Grimma am besten mit diesen fast schon Klassiker-Bedingungen klar.

Etwas kühler sollte es am Sonntagmorgen beim Frühjahrspreis vom RC Charlottenburg in Berlin/Wannsee werden. Gleichzeitig sollte dieses Rennen auch Bestandteil des MOL-Cups sein. Diesmal ging das Team zu fünft in das stark besetzte Jedermannrennen und es standen zehn hügelige Runden auf dem Programm. Auf den 76km gab Martin sein Einstand im Easy-Tours Trikot und hinterließ stets im vorderen Teil des Hauptfeldes einen starken Eindruck. Beim Sprint um Platz zwei des Hauptfeldes nahm er dennoch etwas raus und kam auf Platz 36 als bester Easy-Tourer ins Ziel (AK 27). Andreas zeigte sich nach dem Rennen vom Samstag bestens regeneriert und belegte in seiner Altersklasse einen starken vierten Platz! Kurz nach dem Feld kamen Eric und Micha auf 55 und 61 ins Ziel (AK 41 und 42). Bei Mathias lief an diesem Tag leider nichts Nennenswertes zusammen.
Einen saustarken und ungefährdeten Sieg fuhr Zoltan vom RK Endspurt 09 Jedermannteam nach Hause. CHAPEAU!!!
Beim Rennen der Senioren kam Hartmut auf Platz 18 ins Ziel.

Wer den Sonntagnachmittag dann noch vor dem TV verbrachte, durfte miterleben wie deutsche Radsportgeschichte geschrieben wurde. Als ein gewisser Herr Degenkolb, nach 1896 als zweiter Deutscher, über die Kopfsteine von Paris nach Roubaix zum Sieg pflasterte! Bei einem klasse Rennen mit Spannung bis zum Schluss, war dies ein klasse Ausklang der Woche.     zurück